Die Geschichte geht weiter...
Ok, heute erstmal weitere Dinge an denen man erkennt, das man in der Tschechischen Republik ist:
4. Spaghetti(s) werden grundsätzlich 15 Minuten gekocht.
5. Unflexibilität
(Jeder kennt den Einlasser am Matrix, der die Eintrittskarten nimmt, die man vor einem Meter und einer 180 Grad Drehung gekauft hat. Das ist nichts weiter als ein kleines harmloses Überbleibsel unflexibler Osten... Hier müssen wir jeden Morgen in eine Liste eintragen, was wir essen wollen. Die Liste gibt unsere Betreuerin dann MITTAGS (!) im Restaurant ab, wenn wir zum Essen kommen. Ungefähr eine Minute später steht eine Frau am Tisch und möchte wissen, was wir essen. NICHT etwa, weil sie die Liste nicht lesen kann, sondern um abzugleichen ob die Liste und die Wünsche der Gäste übereinstimmen. Ich hatte mich spontan von Spaghetti auf Risotto umentschieden - KEINE CHANCE, nach zweiminütiger Diskussion hatten die Kellnerinnen mich als Übeltäter identifiziert, der es gewagt hat das System zu unterlaufen.)
6. Anscheinend darf man in der Tschechischen Republik - anders als im ganzen Rest von Europa, besonders in Deutschland - NICHT seine Waffen mit in eine Bank nehmen. Oder was will uns dieses Schild wohl sagen?

7. Bier heißt hier auch Flüssigbrot. Und vier Bier gelten hier auch als vollwertige Mahlzeit. Soweit - so gut, alles wie zu Hause. Aber der Spruch dazu ist wirklich gut: "Wer Hunger hat, hat eigentlich Durst - er weiß es nur nicht!"
8. Vegetarische Kost kommt hier mit Salami und Speck, denn MERKE: Salami und Speck sind kein Fleisch! Hier könnte ich also fast als Vegetarier durchgehen...
Eigentlich sollte es das erstmal gewesen sein, aber gerade kam die Kellnerin und hat abkassiert. WIESO?
9. Das WLan-Cafe schließt um 20.00 Uhr...
Gruss an alle, morgen gehts weiter... (Ich werde oft gefragt, wo man kommentieren kann? Tja, direkt am Ende dieses Satzes, mit anderen Worten: am Ende dieses Satzes hier, genau hier drunter, quasi jetzt sofort im Anschluss...)

