…genau, erst jetzt ging ich den Weg, den ich hätte von Anfang gehen sollen: den Weg des geringsten Widerstandes – anstatt vom ersten Tag wie ein richtiger Student alles über eine ominöse Chipkarte kostenlos haben zu wollen (es wäre zu schön gewesen) – ins Internet übers WLAN, aufn USB den Antrag, ab ins Kopiercenter. Glückliches Ende? Keine Chance: im Kopiercenter musste ich dann mit ansehen, wie mein tragbares Laufwerk auf KEINEM der Computer erkannt wurde. Den Vorschlag des Mitarbeiters einfach zurück in die Universität zu gehen und den Antrag doch einfach per E-Mail zu schicken konnte ich nur mit einem müden Lächeln quittieren. Letztendlich haben wir den Antrag dann bei der Vermieterin einer amerikanischen
Kommolitonin Kommulitonin Kommalitonin also Mitstudierenden, die ganz um die Ecke wohnte, gedruckt. Nach Papierstau, Neuformatierung des Dokuments unter tschechischem Word und so weiter (konnte mich ja alles nicht mehr schocken) hatte ich 16:03 Uhr wirklich meinen Antrag in der Hand. Nur zu dumm, dass das Büro mittwochs schon um 16 Uhr schloss, Donnerstag ein Feiertag und Freitag somit ein Brückentag war und dann gleich Wochenende…
FAZIT
Letztlich habe ich habe ganze sechs Tage gebraucht bis ich dieses Formular ausgedruckt, abgestempelt und weggefaxt hatte. EIN Formular, SECHS Tage – nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich daran denke, dass ich mich noch bei der Polizei, der Krankenkasse und der Bank anmelden muss…
akberlin - 5. Oktober, 10:00