„Der Mohr poppt unsere Kaiserin“
Es war ein Stück über den Verfall von Sitten und Ordnung, transponiert in die späte römische Kaiserzeit. ...da gab es eine Menge Geschaffe, reichlich Ultrabrutale und viel vom guten alten Rein-Raus-Spiel. Und was soll ich euch sagen, o meine lieben Freunde, als zwei Droogs die Tochter des General Titus vergewaltigten, war die Bühne so blutgetränkt, dass euer lieber Erzähler fast zum Kotzen aufs Klo gegangen wäre... Vergewaltigung, Rassismus, Nekrophilie, Kannibalismus – Deutschland hat sich hier von seiner definitiv besten Seite gezeigt. Dazu wieder einmal eine – in meinen Augen – sehr herausragende Schauspiel- und Regieleistung vom BE, wer also ausreichend starke Nerven besitzt, sollte sich diesen Leckerbissen in Berlin ruhig mal zu Gemüte führen.
http://www.berliner-ensemble.de/index_repertoire.htm

