Man möchte das neue Jahr ja nicht gleich wieder mit Beschwerden beginnen – zumindest nicht nachdem es so gut angefangen hat. Also werde ich nicht erwähnen, wie ich vorgestern Abend nach Hause kam und kein Restaurant offen hatte, wo ich in Ermangelung von Nahrungsmitteln in meinen Kühlschrank dieselbigen bereits zubereitet käuflich erwerben konnte. Kein Wort von meiner Nachbarin, die schon wieder irgendwelche ekligen Sachen gekocht hat, nach denen der ganze Flur stinkt. Und ich werde auch nicht sagen, dass die Universität gestern entgegen anders lautender Aussagen einfach noch einen Tag länger Ferien gemacht hat, genauso wie mein Bäcker und mein Lieblingscafé unten an der Ecke, wo ich immer
der p-log schreibe. Auch von den Schlangen vor dem Ticketschalter und im Tesco, wo ich wieder mal den halben Nachmittag verbracht habe, werde ich hier nichts erzählen.
Repetita non placent!
G. J. CaesarDenn plötzlich sieht das neue Jahr ganz verdächtig wie das alte aus! Woher kommt eigentlich der Glaube, dass im neuen Jahr alles anders wird? Und wenn der Glaube schon mal da ist, wieso bleibt er nicht etwas länger?

akberlin - 3. Januar, 17:19