Dr. Pavel Pilovs Touristencheck
Meine absoluten Lieblingstouristen. Schon von weitem kann man diese schwarzhaarige, laute und wild gestikulierende Masse ausmachen. Der gemeine Italiener bewegt sich immer nur in Herden von über 20 Personen, wobei bevorzugt die gesamte Breite des jeweils zur Verfügung stehenden Bereichs für Fußgänger ausgenutzt wird. Immer perfekt frisiert läuft man selbst bei knapp zwanzig Grad noch mit hoch geschlossenen Winterjacken und Schal rum. Er in Camouflage oder Schwarz, sie in Weiß, alles natürlich mit Pelz besetzt. Das wichtigste Utensil dabei: Die Sonnenbrille. Und zwar unabhängig von Jahres- oder Uhrzeit. Ganz beliebt ist mittlerweile die Sonnenbrille für zwei Personen, die so groß ist, dass eigentlich auch ein einziges Glas für das ganze Gesicht ausreichen würde. Meist treten sie erst am späteren Tag in Erscheinung und beschränken sie sich dann auf die unmittelbarsten Sehenswürdigkeiten von der Burg bis zum Altstädter Ring, sind dort dafür aber auch noch bis spät in die Nacht anzutreffen.

- Wie viele Italiener haben sich auf diesem Bild versteckt?

