Montag, 3. Dezember 2007

Die unvermeidliche Jahresendstatistik

Das Jahr nähert sich dem Ende, obwohl es sich eigentlich nicht nähren kann, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne... Äh... Jedenfalls:
Nachdem die kommerziellen Medien voll im Trend mit den Supermärkten liegend bereits Ende Oktober das Jahresende einläuten, ist es nun auch Zeit für die öffentlich-nihilistischen Medien mit Statistiken um sich zu werfen und daraus - richtigerweise - Rückschlüsse über Vergangens und - falscherweise - auch Zukünftiges zu ziehen. Der der p-log möchte da als ein gepflegter Hort des Opportunismus natürlich in nichts nachstehen und tätigt nach über einem Jahr wieder einen tiefen Griff in den Statistikfundus. Besonders interessant ist dabei ein Blick auf die Herkunftsländer der Zugriffe und ihre jeweilige Anzahl:Domain / Herkunftsland / Anzahl der Zugriffe
de Deutschland 2665
net Netzwerk 1974
cz Tschechien (Republik) 421
se Schweden 86
com Kommerziell 41
nz Neuseeland 34
za Südafrika 14
tt Trinidad und Tobago 12
at Österreich 12
nl Niederlande 11
ch Schweiz 9
it Italien 7
au Australien 7
be Belgien 6
pl Polen 5
dk Dänemark 4
is Island 4
hu Ungarn 4
pt Portugal 3
org Organisation 3
jp Japan 2
fi Finnland 2
es Spanien 2
cy Zypern 1
ru Russland 1
tw Taiwan 1
uk England 1
Aus diesen Angaben lassen sich doch einige recht beachtenswerte Rückschlüsse ziehen:

1. Wie Zugriffe aus Trinidad und Tobago, Taiwan und Österreich zeigen, ist der der p-log bereits auf die Märkte der dritten Welt vorgedrungen.

2. Tschechien ist eine Republik. Oder der Rest der Welt ist keine Republik. Jedenfalls scheint die Angabe der Staatsform von Tschechien in Klammern von irgendjemanden für wesentlich erachtet worden zu sein.

3.
Auch gewisse "Organisationen" scheinen schon ein Interesse für den der p-log zu entwicklen. Dazu sei nur eins bemerkt: WIR WERDEN NICHT SCHWEIGEN (für wenig Geld).

Donnerstag, 29. November 2007

Across the Universe

Mein ganz persönlicher Film des Jahres... Alles was ein Film braucht ist einfach die richtige Musik!

Samstag, 17. November 2007

Gestern, heute, morgen

Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Zumindest nicht innerhalb des begrenzten Lebenszeitraumes einer oder zweier Generationen. Und in den böhmischen Ländern gehört eben schon immer...

maggi
...das Maggi zur Suppe...

becherovka
...der Becherovka zur Verdauung...

pilsener
...und das Pilsener zur Freizeitgestaltung.

Donnerstag, 15. November 2007

Immer diese Autofahrer

Unter der Rubrik Aus Stadt und Land schrieb der Deutsche Landruf aus Eger - dem heutigen Cheb - am 11. Mai 1926:

"Neue Vorschriften für Kraftfahrzeuge im Egerer Stadtgebiet
Auf Grund der beim Polizeikommissariate und beim Stadtrate in Eger eingelaufenen und auch in der Presse wiederholt verlautbarten Beschwerden über die Unzukömmlichkeiten mit Kraftfahrzeugen im Stadtgebiete hat das Polizeikommissariat eine mit heutigem Tage in Kraft tretende Kundmachung erlassen, die geeignet ist, die gerügten Uebelstände abzuschaffen. Danach ist Kraftfahrzeugen mit Metallbereifung die Durchfahrt durch die Stadt überhaupt verboten. Weiters wird verboten das mutwillige, übermäßigen Lärm verursachende Anlassen des Motors von Kraftfahrzeugen jeder Art. Das unbeaufsichtige Stehenlassen leerer Kraftfahrzeuge wird bestraft. [...] Spazier-, Reklame- und Probefahrten von Kraftfahrzeugen aller Art in der Stadt ist untersagt, ebenso die Behelligung der Passanten durch unnötige Hupsignale. Ungefederte oder vollbereifte Automobile dürfen eine Geschwindigkeit von 6 Kilometern im verbauten Stadtgebiete nicht überschreiten. Zuwiderhandlungen in den angeführten Fällen werden bis zu 200 Kronen oder 14 Tagen Arrest bestraft. [...] Wie wir erfahren, wurden die Polizeiorgane mit Stoppuhren beteilt, um an verschiedenen und wechselnden Orten der Stadt die Geschwindigkeit der einzelnen Fahrzeuge für energisches Einschreiten einwandfrei feststellen zu können."

Und dabei ist es bis heute geblieben...

Dienstag, 13. November 2007

Wa(e)hrhafte Demokratie

Ok. Vielleicht etwas zu spät für breaking news, aber doch eben eine Reportage von janz nah dran. Am Samstag sollte hier in Prag nämlich eine Nazi-Demonstration stattfinden...

Rückblende

Alles begann wie immer, vor allem mit der Unfähigkeit sogenannter Demokraten einen klaren Strich zu ziehen. Für den Jahrestag der Reichspogromnacht am 10. November - im damaligen Sudetenland fand es einen Tag später statt - kündigten tschechische Neonazis eine Demonstration gegen den Irakkrieg durch das jüdische Viertel an. Der Magistrat der Stadt Prag konnte daran natürlich nichts schlechtes finden und gestatte die Demo. Nachdem aber sehr viele andere daran was schlechtes entdecken konnten, meinte der Magistrat was gutes zu tun und die Demo schnell zu verbieten. Mit der vorherigen Zusage aber zogen die Nazis vor Gericht und erklagten sich eine Genehmigung. Die nächste Instanz verbot das dann wieder, die nächste hob es aber wieder auf... Jedenfalls letztendlich wurde die Demo doch noch verboten, allerdings meinten die Nazis: Macht nichts, wir kommen trotzdem. Ihnen in den Weg stellen wollten sich wiederum Anarchisten, Juden, Studenten und sonstige Zeitgenossen.

Vorblende

...die gesamte Innenstadt war abgeriegelt von Polizeieinheiten, teils bepanzert, teils beritten, aber alle sehr martialisch dreinschauend.

Radfahre 7.7.26
- Was das wohl alles gekostet hat...

Irgendwann hieß es dann: Die Nazis kommen und prompt rückten diese freundlichen Jungs an und kreisten die Nazis auf dem Eingang zur juristischen Fakultät ein. Nachdem man dort eine weile den Nazizoo bestaunen konnte, kamen die Anarchisten. Als die dann anfingen Steine und Flaschen zu werfen, zückte einer der Nazis eine Schreckschußpistole und schoß in die Menge. Daraufhin griffen auch noch die berittenen Polizisten ein und euer lieber Erzähler zog sich in eines dieser warmen Prager Cafés zurück, wo man für wenig Geld einen hervorragenden Espresso erstehen kann...

Donnerstag, 8. November 2007

Achtung Radfahrer

Ein kleiner Artikel aus der erzgebirgischen Neuen Weiperter Zeitung vom 7. Juli 1926, den sich trotz seines Alters einige zu Herzen nehmen sollten insbesondere in Hinblick auf das anstehende Trainingslager:

"- Achtung Radfahrer! Es ist gewiß wunderschön, auf dem blanken Stahlroß frühmorgens der Sonne entgegenzufahren, oder am Abend einen raschen Ausflug in der oder jenen Richtung zu unternehmen. Die langen Tage und die hellen Abende des Sommers sind gar so verlockend - vor allem in der Ferienzeit. Nur sollten sich Radfahrer gesagt sein lassen, auf unbekannten Terrain vorsichtiger als auf bekanneten Wegen und Stegen zu fahren und nicht in wahnsinnigen Hetztempo ohne Rücksicht auf die Fußgänger dahinzuschießen, sich dabei während der Fahrt wohl noch umzusehen und den Fußgängern nur "zum Abschnappen" auszuweichen. Junge, leichtfertige Burschen, die in derartigen kindischen Bravourleistungen schwelgen bilden eine besondere Gefahr der Straße der reife Mann fährt langsamer und überlegter. Jeder Radfahrer sollte bedenken, daß ein Teil der Passanten schwerhörig ist und daher Klingelzeichen leicht überhört. Dann gibt es aber auch Schwachsichtige, Nervenkranke, Herzkranke, Lahme, überhaupt viele kranke und alte Leute sowie kleine Kinder, die nicht in der Lage sind, so rasch auszuweichen, wie es of notwendig ist. Dies sollten in erster Linie auc Motorradfahrer und Autochauffeure bedenken! Aber: "Rücksichtslosigkeit ist Trumpf!" heißt es bei vielen. [...] In der letzten Zeit haben sich erschreckend viele Unglücksfälle durch unsinniges Drauflosfahren ereignet; [...] Ein furchtbarer Unfall ereignete sich in Dresden, wo in rasend schnellen Tempo daherkommender Radfahrer mit einem anderen zusammenprallte, rasch weiterfuhr, dann aber als er wahrnahm, daß ihm der Schädel in Stücke zerbrochen war, tot umsank."

Soweit die also die NWZ, auch von meiner Seite sollten sich die Radler noch einmal gesagt sein lassen, dass auch heute noch viele durch ihren Geschwindigkeitsrausch sich und andere einer ständigen Gefahr aussetzen!

Dienstag, 6. November 2007

Kraal, Krahel und sonstige Unverständlichkeiten

Eine der absonderlichsten Sachen in Tschechien, die mich trotz besseren Wissens immer wieder verwundert, ist warum hier eigentlich niemand meinen Namen versteht? Ja gut ich rede ab und an etwas undeutlich, aber das meine ich nicht...
Mein Nachname ist eine eingedeutschte Form vom tschechischen Wort král (der König). Da im Deutschen ein langer Vokal mit einem h geschrieben wird, sieht das dann so aus krahl. Halt! Und groß wird das ganze natürlich auch noch geschrieben, sooo: Krahl. Jedenfalls wird es damit für Tschechen unmöglich auch nur die kleinste Ähnlichkeit zum Wort král festzustellen. Und während beide Wörter von einem Deutschen ausgesprochen exakt gleichklingen - nämlich "kraal" - ist das für einen Tschechen eben nicht der Fall, da im Tschechischen jedes Buchstabe mitgesprochen wird...
Das ganze Prinzip zeitigt im meinem Alltag auch tatsächlich erhebliche Probleme. In der Bibliothek zum Beispiel, wenn sie mich fragen auf welchen Namen ich die Bücher ausgeliehen habe. Wenn ich dann sage "Kraal", dann suchen sie ne Weile, finden nichts und schauen mich zweifelnd an. Erst wenn sie meinen Ausweis sehen, wissen sie welchen Namen ich meinte und - während sie mich vorwurfsvoll ansehen - rufen sie laut "Ah! Krahel---" und haben dabei nicht den blassesten Schimmer, das es sich im Grunde im einen tschechischen Namen handelt. Mittlerweile hab ich mich da auf tschechisch pragmatische Weise angepaßt. In Deutschland bin ich der Herr "Kraal" und ich Tschechien der Herr "Krahel". Ganz einfach zu verstehen, oder?

Donnerstag, 1. November 2007

Hauptsächlich unaufällig

Wenn ich an dieser Stelle mal den Raum nutzen dürfte um DIE nächste tschechische Band vorzustellen: Hlavně nenápadně (Hauptsächlich unaufällig) Die sechs sympatischen Jungs aus Prag spielen - nach eigener Aussage - so eine Art Poprockfunkskapunk mit Discoelementen, also für jeden etwas und doch nicht Mainstream äh Hauptstrom... Am besten hört man sich da einfach mal rein:

Kamení (Steine)
Noční řeka (Nächtliches Fließen)
Zrcadla (Spiegel)

der p-log

Mensch, det sieht doch schon wieder nach Regen aus heute...

meene majisterarbeit

Fertig!!!

janz zufällig...

waesche

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bewegt unterwegs...

der senf dazu...

John
Pretty portion of content. I just stumbled upon your...
Smithc642 (Gast) - 25. April, 15:23
Toll
Toller Blog, weiter so!
Stephan (Gast) - 22. März, 11:13
Whaddup?
Hier jeht nix ab ausser der Putz von den Wänden, Mann.
Icke (Gast) - 26. Januar, 17:20
ob hier jemals das naechste...
ob hier jemals das naechste level erreicht wird?
tut nix zur sache (Gast) - 5. Januar, 11:13
Hahahaha...
...Vogel. Aber schicket Rad, Alter. Nimmste mich ma...
Icke (Gast) - 10. Juni, 12:13
Der Schwachsinn liegt...
Der Schwachsinn liegt im Auge des Betrachters... oder...
Student, nicht fußball schauend, spielend oder liebend (Gast) - 20. Mai, 23:17
Schwachsinn
Sowas kann nur jemand schreiben, der nicht weiß wie...
Gina (Gast) - 18. Mai, 15:48
jeschenkt is jeschenkt....
jeschenkt is jeschenkt. mann.aber wahrscheinlich sagt...
wat? (Gast) - 17. April, 23:01
super, anderer leute...
super, anderer leute pfand verzocken
transrapid (Gast) - 12. April, 22:31
senatsausschuss
senatsausschuss
mehr bier (Gast) - 10. April, 19:00

wat ick lese...

niveaulose schwedische Krimis

wat ick höre...

Zu viele Beschwerden darüber, dass hier nichts passiert!

der p.log besuchten...

ick suche...

 

der p-log statistisch

Online seit 7308 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 25. April, 15:23

so was linkes...

blöger & tagebücher www.henningbommel.de Hennes Heimseite www.paddi-mit-i.de
der wo sich ohne y schreibt www.robertwagner.info Nicht der Schauspieler! www.gnatzball.de
na Karstens... web.mac.com/dhfr
der Herr Frank Rolfs twoday.beeen.net
ta včeeela uppsuli.twoday.net
Neues aus äh... also von Ulli (mit zwei L) www.myspace.com/klemmi1
Klemmi auf Tour

radsportive neuigkeiten www.cyclingnews.com
Denn Wissen ist Macht. www.radsportnews.com
Denn Halbwissen macht nichts.

ostmitteleuropäische neuigkeiten www.pragerzeitung.cz
Der Name ist Programm. www.praguepost.com
The Czech Republic in the World.
www.budapester.hu
Wie in Prag nur in Budapest. www.budapestsun.com
Gulasch & Co. www.slovakspectator.sk
Der Beobachter der Slovakei. www.warsawvoice.pl
In der Welt daheim, in Warschau zu Hause.

pailos netztipps www.stupipedia.org
Die Wikipedia für Arme. www.lidice-memorial.cz
Wo ich praktizierte...

linkes für pokročilé... slovnik.seznam.cz
Tschechisch-Fremdsprache, Fremdsprache-Tschechisch
Vyborně!
www.reflex.cz
Reflex. Spolčenský Týdeník.
Der Spiegel. Nur besser! ...und billiger.
www.respekt.cz
Respekt. Časopis.
DIE sehr respektable WochenZEITschrift...
www.radio.cz
Die tschechische Welle Alles was ihr schon immer über Tschechien wissen wolltet, aber euch nie zu fragen trautet. Sogar in Deutsch!
www.blisty.cz/
Mlada Fronta Dnes Online Alles, über das tschechische Zeitungen nicht schreiben

kommerzielles www.bikekult.de
DER Radladen in Berlin. www.csm.de
Sportler aus erster Hand...