The Anglo-American Blog

Und wo ich gerade bei Klischees bin: Die Umgangssprache zwischen uns Studenten ist Englisch. Das Englische ist eine Weltsprache, wir können uns nahezu mühelos und unproblematisch untereinander verständigen, zumindest so lange wie kein native speaker dabei ist. Diese versteht man nämlich kaum bis gar nicht. Das ist doch irgendwie seltsam, ist es nicht?
Mein Mitbewohner im Zimmer ist ein rothaariger Engländer und manchmal wenn er redet denke ich, dass ich niemals auch nur eine Stunde Englischunterricht hatte. Eine zähe, unerkennbare Masse aus auoh’s nennt sich dann Englisch. Ihm ist im Übrigen folgendes aufgefallen: Alle Ansprachen und ein Teil der Vorlesungen und des Unterrichts sind hier in Englisch. Aber obwohl fast alle Dozenten sehr gut und deutlich Englisch sprechen, entschuldigen sie sich am Anfang immer erstmal für ihr schlechtes Englisch…
Doch noch nicht genug der Vorurteile: Gerade in dieser beschaulichen, fast disneyesken Stadt fand gerade ein Blasmusikfestival statt - also Volksmusik gemischt mit übermäßigen Konsum verschiedenster Sorten Bier. Dort sind uns dann auch folgende Leute begegnet – breiter Hut, buntes Hemd, Weste, Gürtel mit großer Schnalle, Jeans, Cowboystiefel… Zwei Amerikaner, genauer Texaner aus einer kleinen Stadt nördlich von Austin. Das beschauliche, alte und gemütliche Mitteleuropa trifft auf den texanischen Cowboy. Manchmal kann man sich so etwas selbst nicht ausdenken…
DESHALB VORSICHT KLISCHEE!
Engländer (links), Amerikaner (rechts), Mitteleuropa (überall)



Danke!